vita


KATJA BONNLÄNDER

Bildende Künstlerin, Kunsttherapeutin

1973  geboren in Nürnberg
1993 – 1994 Werkbund Werkstatt Nürnberg
1994 – 1999 Studium Malerei AdBK Nürnberg
1999 – 2001 Aufbaustudium Kunsttherapie – AdBK München


BILDENDE KUNST

Stipendien / Förderungen

2012-2015 Otto Steidle Ateliers München, 2004 – 2007 Bayerisches Atelierförderprogramm für Bildende Künste, 2005 Malerei Stipendium der Erwin und Gisela von Steiner Stiftung München – Projekt Merawim ba pesch / weitergehen Kabul / München 2005 – 2007, Katalog; 2001 Reisestipendium der Marschalk von Ostheim`schen Stiftung Bamberg- Projekt Souvenir Import München – Hawaii;

Ausstellungen (Auswahl)

2017 Einzelausstellung Nicht durchgehende Linie Kunstverein Ebersberg, ABC Galerie Westend 32mal 40 mal 40 Gruppenausstellung, Wasserschloß Taufkirchen Ohne Worte Gruppenausstellung; 2016 Kunstwochenende im Zehentstadel Moosburg; offene Ateliers Otto Steidle; 2015 München zeichnet BBK München, das kleine Format Wäcker und Graupner Kunstvermittlung; 2014 Kunst im Bau München 5, Isartalbahnhof; N ich t ich Kunstverein – Haus 10 FFB; offene Ateliers Otto Steidle; 2013 gezeichnet artlabor, München; 2012 Schön ist was anderes, Kulturbahnhof Saarbrücken; 2010 Hinterhalt Quellenreich, Künstlerforum Bonn; Bazonale II Afghanistan, Weimar ; 2009 Kosmo neu Realitätsbüro / Galerie von Roith München; 2008 Das sechste Element, Aspekte Galerie Gasteig München; 2007 merawim ba pesch / weitergehen, Galerie FOE München (Einzelausstellung und Katalog); 2005 everybody`s darling, Schreiber Villa Leipzig 2000 / 2001 Jahresausstellungen der AdBK München, Ins, Haus der Kunst und Satelliten, Haus der Kunst / Maximilianstrasse München

Katalog(beteiligungen)

München zeichnet II – Grenzgänge der Zeichnung aus Münchner Ateliers 2015 (Beitrag)
Hinterhalt Quellenreich Künstlerforum Bonn 2010 (Gruppenausstellung und Broschüre)
Angezettelt Künstlerhaus Saarbrücken 2009 (Beitrag)
weitergehen – merawim ba pesch 2007 (Einzelkatalog, zweisprachig, dari / deutsch)


KUNSTTHERAPIE

Dozententätigkeit / Lehre:
künstlerische Mitarbeiterin Aufbaustudiengang Bildnerisches Gestalten und Therapie
AdBK München 2010- heute
Aufnahmeworkshops HKT Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen seit 2006
Fortbildung palliative Care in der Eingliederungshilfe Christophorus Akademie Großhadern seit 2013
IKT München: Institut für Kunst und Therapie unter der Leitung von Prof. Dr. Gertraud Schottenloher seit 2015

praktische Arbeit mit KlientInnen:
Honorarmitarbeit in der Hauner`schen Kinderklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Karl- Heinz Brisch -2002 und 2004 Station für Psychosomatik und Psychotherapie
2005 – heute Projekt „Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche mit schweren chronischen Erkrankungen“
2010 – heute Honorarmitarbeit Klinikum Dritter Orden, Aufbau und Durchführung eines kunsttherapeutischen Angebots für onkologische PatientInnen
2018 – heute offenes Atelier für Menschen mit Krebs Träger: Bayerische Krebsgesellschaft, Verein Lebensmut e.V. , Klinikum Großhadern München
2001- 2010 freie Mitarbeiterin bei Refugio e.V., künstlerische und kunsttherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Kriegs- und Krisengebieten, Gruppen- und Einzelarbeit

Vorträge (Auswahl):

Wer hat das weiteste Herz der Welt
Refugio Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder, mit Jürgen Fritsche. Allgemeine und konkrete Umstände der Situation „Flucht und Asylsuche“ für Kinder und Jugendliche, Praxisbericht aus einer wöchentlichen Werkstattleitung in einer Unterkunft für Asylbewerber der Reg. v. OBB über sieben Jahre, mit Bezügen zu Kunst und Spiel, Psychodynamik und Kunstgeschichte

weitergehen – merawim ba pesch
Malereistipendium 2005 – 2007 der Erwin und Gisela von Steiner Stiftung München
konzeptueller Umgang mit dem Thema Zeit in der Malerei und mit Handlungsmotiven der (Kunst)therapie, 6 wöchiger Rechercheaufenthalt in Afghanistan

Schicksal und Neuerfindung
Schulatelier für Refugio München e.V. geschlechts- und altersspezifische kunsttherapeutische Arbeit, u.a. strukturierte und freie Arbeitsphasen analog zu gruppendynamischen Entwicklungen, Kunsttherapie ohne Sprache, Kunsttherapie ohne Bilder, Peergroup als Ressource für aktuelle u.a. transkulturelle Entwicklungsanforderungen und biografische Traumabewältigung

Titanic, Arafat und der goldene Fluss
Projekt KT für Kinder und Jugendliche mit schweren chronischen Erkrankungen, Dr. von Hauner`sches Kinderspital, 5 jährige Einzelbegleitung einer jungen Frau aus Palästina, Portrait und „der Blick des Anderen“, Transkulturalität, divergierende gesellschaftliche Werte, Spannungsfeld jugendliche Enticklungspotentiale und Bewusstheit über die Begrenzung der eigenen Lebenserwartung, Spiegelprozesse in der paralellen Bildgestaltung Klientin / Therapeutin

Kunsttherapie – bitte nicht stören
Handlung, Geste und situatives Geschehen treten an die Stelle von Sprache
Projekt KT für Kinder und Jugendliche mit schweren chronischen Erkrankungen, Dr. von Hauner`sches Kinderspital, 2,5 jährige Einzelbegleitung einer jungen Frau, besondere Bedingung der Sprachlosigkeit in Zusammenhang mit dem Krankheitsbild des selektiven Mutismus

Muße zum Malen? Kunsttherapie auf der onkologischen Akutstation
Muße bezeichnet laut Duden innere Ruhe, freie Zeit um etwas zu tun, was den eigenen Interessen entspricht. Wie ist diese Muße zu finden, auf der onkologischen Akutstation? Behandlung, Angst, Beengung – Unmöglichkeit und eine „Muse“ –  Schutzgöttin der Künste – in alltäglicher Form, begegnen sich manchmal, so kann sich mitten in der Akutstation, eine neue Perspektive, eine Oase o.ä. ergeben.